Informationen zu den verschiedensten Themen aus den Bereichen Übersetzen, Dolmetschen und sonstigen Sprachdienstleistungen finden Sie nicht nur hier, sondern auch in unserem Blog Die Welt des Übersetzens.
Beglaubigte Übersetzungen - Gerichtsdolmetscher
Was ist eine beglaubigte Übersetzung?
Eine beglaubigte Übersetzung darf in Österreich nur von einem beeideten Gerichtsdolmetscher angefertigt werden. Die genaue Übereinstimmung der Übersetzung mit dem Original wird mit dem Rundsiegel und der Unterschrift des Gerichtsdolmetschers bestätigt. Die Texte, die am häufigsten zur Vorlage bei den Behörden beglaubigt übersetzt werden, sind Heiratsurkunden, Staatsbürgerschaftsnachweise, Zeugnisse, Geburtsurkunden und Verträge.
Wo finde ich einen Gerichtsdolmetscher?
Beglaubigte Übersetzungen dürfen in Österreich nur von Gerichtsdolmetschern erstellt werden. Kontakte zu Gerichtsdolmetschern finden Sie über ein spezielles Portal des Justizministeriums oder über Übersetzungsagenturen, die auf juristische Übersetzungen spezialisiert sind.
Ich brauche eine Übersetzung für die österreichische Staatsbürgerschaft.
Bei der Beantragung der österreichischen Staatsbürgerschaft brauchen Sie typischerweise beglaubigte Übersetzungen Ihrer Geburtsurkunde, Ihrer Heiratsurkunde / Partnerschaftsurkunde und der Geburtsurkunde Ihrer Eltern. Der Gerichtsdolmetscher verbindet die beglaubigte Übersetzungen mit dem jeweiligen Original.
Wer ist Gerichtsdolmetscher?
Der Gerichtsdolmetscher ist ein Dolmetscher, der speziell den Gerichten und den Behörden zur Verfügung steht und dementsprechende Fachkenntnisse hat. Oft wird der Gerichtsdolmetscher auch im außerbehördlichen Bereich oder für Privatpersonen tätig, wie etwa bei der Errichtung von Notariatsakten, bei Eheschließungen etc. In Österreich wird die Tätigkeit des Gerichtsdolmetschers durch das „Bundesgesetz vom 19. Feber 1975, BGBl 137, idF BGBl 168/98, I. Teil, über den allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen und Dolmetscher“ sowie für die Beglaubigungen von Übersetzungen durch das „Kaiserliche Patent vom 9. August 1854, RGBl 208, über das gerichtliche Verfahren in Rechtsangelegenheiten außer Streitsachen“ geregelt. In Deutschland gibt es, je nach Bundesland, Bezeichnungen wie „öffentlich bestellter und beeidigter Dolmetscher“, „staatlich geprüfter Dolmetscher“, „allgemein beeidigte Dolmetscherin“, „allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Dolmetscher“ usw.
Was ist ein CAT-Tool?
Ein CAT-Tool ist ein Computerprogramm, das den Übersetzer bei der Erstellung von Übersetzungen unterstützt. Zu den bekanntesten CAT-Tools gehören u.a. MemoQ, Across und SDL Trados. CAT-Tools werden bei größeren Projekten eingesetzt, bei denen eine einheitliche Terminologie und die Erstellungen von Datenbanken, auf die immer wieder zurückgegriffen werden kann, von großer Bedeutung sind. Das CAT-Programm unterteilt den zu übersetzenden Text in einzelne Segmente. Ein Segment ist dabei in der Regel ein Satz. Bei der Übersetzung bildet nun das Segment des Ausgangstextes zusammen mit dem entsprechenden Segment des Zieltextes eine so genannte Übersetzungseinheit. Die Übersetzungseinheiten werden in einer als Übersetzungsspeicher (Translation Memory) bezeichneten Datei abgelegt, auf die im Verlauf der weiteren Übersetzung immer wieder automatisch zurückgegriffen wird.
Wie funktioniert computerunterstütztes Übersetzen?
Bei größeren Übersetzungsprojekten, bei denen sich viele Textteile wiederholen und eine einheitliche Terminologie von großer Bedeutung sind, werden hochqualitative Computerprogramme eingesetzt. Diese CAT-Tools unterteilen den zu übersetzenden Text in einzelne Segmente. Jedes Segment des Ausgangstextes bildet mit dem entsprechenden Segment des Zieltextes eine so genannte Übersetzungseinheit, die in einem „Translation Memory“ (Übersetzungsspeicher) abgelegt wird. Jedes Mal, wenn sich im Ausgangstext ein Segment wiederholt, kann dessen Übersetzung sofort aus dem Übersetzungsspeicher abgerufen werden. Der geringere Arbeits- und Zeitaufwand führt zu einem deutlichen Preisvorteil.
Was ist der Unterschied zwischen Übersetzen und Dolmetschen?
Dolmetschen steht für das mündliche Übertragen von Ausführungen aus einer Sprache in eine andere. Im Mittelpunkt steht nicht die Wiedergabe einzelner Wörter oder Sätze, sondern die aktive Übertragung des Inhaltes als Ganzes. Dolmetschen erfordert von der Dolmetscherin bzw. dem Dolmetscher ein Höchstmaß an Konzentration, da sie bzw. er parallel zuhören und sprechen muss. Gehörtes muss auf Anhieb verstanden – nur in den wenigsten Fällen ist eine Rücksprache mit dem Sprechenden möglich – und in die Zielsprache übertragen werden. Der Dolmetscher muss im richtigen Moment das passende Wort finden. Das geht nur, wenn er über die nötige Erfahrung und ausgedehnte Kenntnisse der Thematik verfügt. Man unterscheidet zwischen Konsekutivdolmetschen, Simultandolmetschen, Gebärdensprachdolmetschen und Flüsterdolmetschen.
Welche technik braucht man beim Dolmetschen?
Beim Simultandolmetschen sitzen die Dolmetscher in speziellen Kabinen und die Kongress- bzw. Konferenzteilnehmer können die Übertragung über Kopfhörer anhören. Und so funktioniert es: Die Vortragenden sprechen ihre Fassung in Funkmikrofone, Ansteckmikrofone oder sportliche Headsets. Über entsprechende Empfänger gelangen die Signale der Vortragenden in ein Mischpult. Dieses schickt das Signal in aufbereiteter und optimierter Form zu Boxen auf der Bühne, über die das Originalsignal im Saal immer zu hören ist, und in die Dolmetschkabinen. Dort hören die Dolmetscher über Kopfhörer den Vortragenden und sprechen zugleich die Übersetzung in ihr Mikrofon. Über das Mikrofon gelangt das Dolmetschsignal, der zielsprachliche Vortrag also, in einen Sender, der mit mehreren Infrarotstrahlern verbunden ist. Diese Infrarotstrahler ermöglichen die Übertragung des Dolmetschsignals zu den Zuhörern. Jeder Zuhörer hat einen kleinen, leicht zu bedienenden Empfänger, an dem die gewünschte Lautstärke eingestellt werden kann und verschiedene Kanäle (und somit Sprachen) gewählt werden können. Um einen störungsfreien Empfang zu gewährleisten, müssen vor Ort genügend Infrarotstrahler vorhanden sein. Die Zahl der benötigten Strahler hängt von der Größe des Raums, der Zahl der erforderlichen Kanäle (die Ausleuchtungsfläche eines Strahlers nimmt mit der Zahl der zu übertragenden Kanäle ab) und der Beleuchtungssituation im Veranstaltungssaal (direktes Sonnenlicht beeinträchtigt die Infrarotübertragung stark) ab. Da die extrem kurzen Wellen der Infrarotstrahler Hindernisse kaum durch Wellenbeugung umgehen können, müssen die Strahler so positioniert werden, dass zumindest annähernd Sichtkontakt zu den Empfängern hergestellt ist. Von Vorteil sind helle und glatte Flächen, da diese Infrarotlicht reflektieren und somit die Empfangssicherheit erhöhen.
Was ist Flüsterdolmetschen?
Beim Flüsterdolmetschen wird das Gesagte simultan (zeitgleich) einem kleinen Personenkreis in der gewünschten Sprache zugeflüstert. Der Dolmetscher befindet sich in unmittelbarer Nähe seiner Zuhörer. Beim Flüsterdolmetschen verwendet man normalerweise keine technischen Hilfsmittel, manchmal kommt jedoch eine mobile Simultananlage (Flüsterkoffer) zur Verwendung. Flüsterdolmetschen ist eine besondere Form des Simultandolmetschens.
Was ist Gebärdensprachdolmetschen?
Bei dieser Art von Dolmetschen erfolgt die Übertragung eines Ausgangstextes in die Gebärdensprache. Die Dolmetscher müssen für die gehörlosen Teilnehmer immer gut sichtbar sein und sollten am besten neben den Sprechenden stehen.
Wer ist Gerichtsdolmetscher?
Der Gerichtsdolmetscher ist ein Dolmetscher, der speziell den Gerichten und den Behörden zur Verfügung steht und dementsprechende Fachkenntnisse hat. Oft wird der Gerichtsdolmetscher auch im außerbehördlichen Bereich oder für Privatpersonen tätig, wie etwa bei der Errichtung von Notariatsakten, bei Eheschließungen etc. In Österreich wird die Tätigkeit des Gerichtsdolmetschers durch das „Bundesgesetz vom 19. Feber 1975, BGBl 137, idF BGBl 168/98, I. Teil, über den allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen und Dolmetscher“ sowie für die Beglaubigungen von Übersetzungen durch das „Kaiserliche Patent vom 9. August 1854, RGBl 208, über das gerichtliche Verfahren in Rechtsangelegenheiten außer Streitsachen“ geregelt. In Deutschland gibt es, je nach Bundesland, Bezeichnungen wie „öffentlich bestellter und beeidigter Dolmetscher“, „staatlich geprüfter Dolmetscher“, „allgemein beeidigte Dolmetscherin“, „allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Dolmetscher“ usw.
Welche Technik brauchen Dolmetscher bei einer Konferenz?
Beim Simultandolmetschen sitzen die Dolmetscher in speziellen Kabinen und hören die Kongress- bzw. Konferenzteilnehmer die Übertragung über Kopfhörer an. Die Vortragenden sprechen ihre Fassung in Funkmikrofone, Ansteckmikrofone oder sportliche Headsets. Über Empfangseinheiten gelangen die Signale der Vortragenden in ein Mischpult. Dieses schickt das Signal in aufbereiteter und optimierter Form zu Boxen auf der Bühne, über die das Originalsignal im Saal immer zu hören ist, und in die Dolmetschkabinen. Dort hören die Dolmetscher über Kopfhörer den Vortragenden und sprechen zugleich die Übersetzung in ihr Mikrofon. Über das Mikrofon gelangt das Dolmetschsignal, der fremdsprachige Vortrag also, in einen Sender, der mit mehreren Infrarotstrahlern verbunden ist. Diese Infrarotstrahler ermöglichen die Übertragung des Dolmetschsignals zu den Zuhörern. Jeder Zuhörer hat einen kleinen, leicht zu bedienenden Empfänger, an dem die gewünschte Lautstärke eingestellt werden kann und verschiedene Kanäle (und somit Sprachen) gewählt werden können. Um einen störungsfreien Empfang zu gewährleisten, müssen vor Ort genügend Strahler anwesend sein. Die Zahl der benötigten Strahler hängt von der Größe des Raums, der Zahl der erforderlichen Kanäle (die Ausleuchtungsfläche eines Strahlers nimmt mit der Zahl der zu übertragenden Kanäle ab) und der Beleuchtungssituation im Veranstaltungssaal (direktes Sonnenlicht beeinträchtigt die Infrarotverbindung stark) ab. Da die extrem kurzen Wellen der Infrarotstrahler Hindernisse kaum durch Wellenbeugung umgehen können, müssen die Strahler so positioniert werden, dass zumindest annähernd Sichtkontakt zu den Empfängern hergestellt ist. Von Vorteil sind helle und glatte Flächen, da diese Infrarotlicht reflektieren und somit die Empfangssicherheit erhöhen,
Was ist Konsekutivdolmetschen?
Während Übersetzungen schriftliche Übertragungen eines Textes aus einer Sprache in eine andere Sprache sind, steht Dolmetschen für das mündliche Übertragen von Ausführungen aus einer Sprache in eine andere. Im Mittelpunkt steht nicht die Wiedergabe einzelner Wörter oder Sätze, sondern die aktive Übertragung des Inhaltes als ein Ganzes. Dolmetschen erfordert ein Höchstmaß an Konzentration da sie bzw. er parallel zuhören und sperchen muss. Gehörtes muss auf Anhieb verstanden – nur in den wenigsten Fällen ist eine Rücksprache mit dem Sprechenden möglich – und in die Zielsprache übertragen werden. Traditionellerweise unterscheidet man zwischen Konsekutivdolmetschen, Simultandolmetschen, Gebärdensprachdolmetschen und Flüsterdolmetschen. Beim Konsekutivdolmetschen spricht der Redner immer nur wenige Sätze, die gleich anschließend vom Dolmetscher in einer anderen Sprache wiedergegeben werden. Konsekutivdolmetschen wird sehr oft bei Verhandlungen und Führungen eingesetzt, ist jedoch zeitaufwendiger als das Simultandolmetschen, bei dem der Redner und Dolmetscher fast zeitgleich sprechen. Wenn der Dolmetscher Gäste bei Besichtigungen oder Führungen begleitet, spricht man von Begleitdolmetschen. Bei einer größeren vom Dolmetscher zu betreuenden Personengruppe kann eine mobile Simultananlage (Personenführungsanlage bzw. Flüsterkoffer) eingesetzt werden.
Korrekturlesen (Englisch: proofreading)
Eine Korrekturlesung ist eine (einsprachige) Korrektur eines Textes, nicht einer Übersetzung. Dabei werden dieselben Punkte wie bei der Revision überprüft, nur der Vergleich zwischen Ausgangs- und Zieltext fällt weg.
Layouten
Das Überarbeiten eines Textes nach genauen, vom Auftraggeber festgelegten Vorgaben wie Länge des Textes, optische Gliederung, Eingliederung und Beschriftung von Graphiken, etc.
Lektorat
Was allgemein unter „Lektorat“ verstanden wird, wird in der Norm ISO 17100 als „Revision“ bezeichnet. Laut der Norm ISO 1700 besteht die Revision im Überprüfen des Textes auf seine Zwecktauglichkeit. Dabei wird der Ausgangstext (das Original) mit dem Zieltext (Übersetzung) verglichen. Im Englischen verwendet man in diesem Kontext die Begriffe „revision“ und „revising“. Bei der Revision wird die Übersetzung auf passenden Stil, korrekte Grammatik, Rechtschreibung, Zeichensetzung, inhaltliche Vollständigkeit (Übereinstimmung mit dem Ausgangstext) überprüft und alle notwendigen Änderungen vorgenommen. Die Revison hat laut ISO 17100 immer von einem zweiten Übersetzer bzw. einem Sachexperten zu erfolgen. Oft wird das Lektorieren auch als Korrekturlesen bezeichnet. In einigen Quellen wird „Korrekturlesen“ als „proofreading“ angeführt. Im Gegensatz zum „revising“ beschränkt sich aberdas „proofreading“ auf die Überprüfung eines Textes auf Rechtschreibfehler, korrekte Zeichensetzung etc. Vor allem vor der Drucklegung einer Übersetzung empfiehlt es sich, den Text durch den Übersetzer noch einmal überprüfen zu lassen, um evtl. beim Schriftsetzen entstandene Fehler zu ermitteln und zu korrigieren (Fahnenkorrektur).
LICS
Die Abkürzung LICS steht für Language Industry Certification System. Das LICS ist eine internationale Zertifzierungsmarke, die von AS+ Certification, einer Tochter des Österreichischen Normungsinstituts, und TermNet, dem internationalen Terminologienetz, mit dem Ziel, eine weltweit einheitliche und anerkannte Zertifizierung für die Sprachindustrie zu entwickeln, gegründet wurde.
Locale
Das Locale besteht aus den sprachlichen, kulturellen, fachlichen und geografischen Konventionen einer bestimmten Zielgruppe.
Lokalisierung
Die sprachliche und kulturelle Anpassung einer Übersetzung von Softwareanwendungen, technischen Beschreibungen, Gebrauchsanweisungen, Bedienungsanleitungen und Ähnlichem an den lokalen Markt der Zielgruppe.
MemoQ
MemoQ ist ein Computerprogramm, das den Übersetzer bei der Erstellung von Übersetzungen unterstützt. Zu den bekanntesten CAT-Tools gehören neben MemoQ auch Trados, Across, Transit etc. CAT-Tools werden bei größeren Projekten eingesetzt, bei denen eine einheitliche Terminologie und die Erstellungen von Datenbanken, auf die immer wieder zurückgegriffen werden kann, von großer Bedeutung sind. Das CAT-Programm unterteilt den zu übersetzenden Text in einzelne Segmente. Ein Segment ist dabei in der Regel ein Satz. Bei der Übersetzung bildet nun das Segment des Ausgangstextes zusammen mit dem entsprechenden Segment des Zieltextes eine so genannte Übersetzungseinheit. Die Übersetzungseinheiten werden in einer als Übersetzungsspeicher (Translation Memory) bezeichneten Datei abgelegt, auf die im Verlauf der weiteren Übersetzung immer wieder automatisch zugegriffen wird.
Orthographie
Unter Orthographie versteht man die Rechtschreibung einer Sprache. Oft gibt es verschiedene regionale Varianten einer Sprache, die sich unter anderem in der Orthographie unterscheiden können. Darauf muss bei Übersetzungen besondere Rücksicht genommen werden, damit der Zieltext die Funktion erfüllen kann, die der Kunde erwartet.
Redaktionelle Bearbeitung
Vor allem bei Marketingtexten ist es oft notwendig, die Übersetzung einer umfassenden redaktionellen und kreativen einsprachigen Überarbeitung zu unterziehen.
Revision
Siehe Lektorat.
Simultandolmetschen
Während Übersetzungen schriftliche Übertragungen eines Textes aus einer Sprache in eine andere Sprache sind, steht Dolmetschen für das mündliche Übertragen von Ausführungen aus einer Sprache in eine andere. Im Mittelpunkt steht nicht die Wiedergabe einzelner Wörter oder Sätze, sondern die aktive Übertragung des Inhaltes als ein Ganzes. Dolmetschen erfordert von der Dolmetscherin bzw. dem Dolmetscher ein Höchstmaß an Konzentration da sie bzw. er parallel zuhören und reden muss. Gehörtes muss auf Anhieb verstanden – nur in den wenigsten Fällen ist eine Rücksprache mit dem Sprechenden möglich – und in die Zielsprache übertragen werden. Traditionellerweise unterscheidet man zwischen Konsekutivdolmetschen, Simultandolmetschen, Gebärdensprachdolmetschen und Flüsterdolmetschen. Beim Simultandolmetschen erfolgt die Reproduktion der Ausführungen in der Zielsprache zeitgleich (simultan) mit den Ausführungen in der Ausgangssprache. Simultandolmetschen wird auch oft Kabinendolmetschen genannt, weil die Dolmetscher bei dieser Art von Dolmetschen in speziellen, schallisolierten Kabinen sitzen. Die Kongress- bzw. Konferenzteilnehmer hören sich die Übertragung über Kopfhörer an. Pro Sprachenpaar wird eine Kabine mit je zwei Dolmetschern benötigt.
Sprachdienstleister
Allgemeine Bezeichnung für Dolmetscher und Anbieter von Übersetzungen und anderen Dienstleistungen, die mit Sprache zu tun haben (Sprachcoaching).
Terminologiedatenbank
Ein fixer Bestndteil der Corporate Identity großer Firmen ist auch die Verwendung einer einheitlichen Terminologie. Um diese Einheit gewährleisten zu können, werden oft mehrsprachige Terminologielisten bzw. Terminologiedatenbanken erstellt.
Transkription
Unter „Transkription“ versteht man die Erstellung einer schriftlichen Fassung gesprochener Texte.
Übersetzen
Das schriftliche Übertragen eines Textes aus einer Sprache (Ausgangssprache) in eine andere Sprache (Zielsprache). Wichtig ist dabei, dass die Übersetzung dieselbe Botschaft wie das Original übermittelt. Ein Übersetzer kann im Durchschnitt etwa 2.500 bis 3.000 Wörter täglich übersetzen. Während des Übersetzungsvorganges muss der Übersetzer u.a. auf die Fachterminologie, die Grammatik und Lexik, den Stil, das Locale, die Formatierung sowie die Zielgruppe und den Zweck der Übersetzung achten.
Übersetzer
Ein Übersetzer überträgt schriftlich einen Text aus einer Sprache (Ausgangssprache) in eine andere Sprache (Zielsprache). Wichtig ist dabei, dass die Übersetzung dieselbe Botschaft wie das Original übermittelt. Ein Übersetzer kann im Durchschnitt etwa 2.500 bis 3.000 Wörter täglich übersetzen. Während des Übersetzungsvorganges muss der Übersetzer u.a. auf die Fachterminologie, die Grammatik und Lexik, den Stil, das Locale, die Formatierung sowie die Zielgruppe und den Zweck der Übersetzung achten.
Übersetzungsbüro
Ein Übersetzungsbüro ist ein Unternehmen, das Übersetzungsdienstleistungen und dazugehörende Dienstleistungen wie Korrekturlesen, Technical Writing etc. anbietet. In vielen Fällen gehört auch Konsekutiv- und Simultandolmetschen zum Angebot. Der Vorteil eines Übersetzungsbüros ist, dass es Übersetzungen in viele Sprachen anbietet. Wer z.B. eine Anleitung in zehn Sprachen übersetzen lassen will, hat somit nur einen Ansprechpartner und kann sich die mühsame Suche nach zehn freien Übersetzern ersparen. Die Übersetzungsagentur übernimmt das gesamte Projektmanagement. Ein weiterer Vorteil ist, dass Übersetzungsbüros für jede Sprachkombination auf verschiedene Übersetzer zurückgreifen können, was in Urlaubszeiten oder bei größeren Projekten besonders wichtig ist.
Übersetzungsdienstleister
So werden Personen oder Unternehmen bezeichnet, die Übersetzungsdienstleistungen erbringen.
Zertifizierter Übersetzer
Zertifizierte Übersetzer sind Übersetzer, deren Übersetzungsdienstleistungen nach einer bestimmten Norm (z.B. ISO 17100) zertifiziert sind. Sie sind nicht zu verwechseln mit den „Allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetschern“ (meistens „Gerichtsdolmetscher“ genannt), die insbesondere den Gerichten und Behörden zur Verfügung stehen und deren beglaubigte Übersetzungen amtsgültig sind.
Zielsprache
Sprache, in die gedolmetscht bzw. übersetzt wird.
Zieltext
Beim Übersetzungsvorgang nennt man den Zieltext jenen Text, der das Resultat der Übersetzung ist. Wird ein englischer Text ins Deutsche übersetzt, so ist der deutsche Text der Zieltext.